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Internet der Dinge

Das Internet der Dinge ist das neue Schlagwort für die unbegrenzten Möglichkeiten, die das Internet für die Vernetzung von intelligenten Geräten bietet. Genau wie das Internet der Menschen die unterschiedlichsten Bereiche des Lebens abbildet, bietet das Internet der Dinge vielgestaltige Angelegenheit. Je nach Art der vernetzten Geräte ergeben sich ganz eigene Anwendungen, die von der Blutdruckmessung über Fahrassistenzsysteme bis hin zu industriellen Anlagen reichen. Das Internet der Dinge erfordert zur Entwicklung der Anwendungen das Wissen, die Kreativität und die Erfahrung der Menschen in  IT-Unternehmen.


Ohne Frage ist das Internet der Dinge eine große Sache. Von Marktforschern ermittelte Zukunftsperspektiven lassen jedoch häufig den Eindruck entstehen, dass sich der sinnvolle Einsatz dieser Technologie quasi von selbst ergibt. Man muss dazu lediglich die Geräte, die man im Blick behalten möchte, mit dem Internet verbinden und dafür sorgen, dass Daten in beide Richtungen fließen können. So weit, so einfach. Die permanente Verfügbarkeit des Internets sorgt tatsächlich für deutliche Vereinfachung. Musste man früher sehr viel Aufwand betreiben, um Dinge wie Telefonkonferenzen, Fernwartung von Anlagen oder Flugbuchungen zu realisieren, steht für all diese Anwendungen heute das Netz zur Verfügung.

Doch jede Anwendung im Internet der Dinge muss so ausgestattet sein, dass die Anwender, den höchstmöglichen Nutzen aus ihnen ziehen können. Klingt erst mal gut. Aber was heißt das genau? Für den Bereich, für wir bei emation, Lösungen und Produkte entwickeln, können wir das sehr genau definieren. Es geht um das Fernwirken und Fernwarten von Maschinen und Anlagen. Auch hier gilt, dass Maschinen heute problemlos über das Internet an Leitsysteme angebunden werden können. Aber das allein reicht eben nicht. Es stellen sich Fragen wie: Was passiert, wenn die Leitung mal unterbrochen ist? Oder: Wie minimiere ich den Datenverkehr bei sehr großen Anwendungen? Was ist, wenn eine Anlage nur eine schmalbandige GPRS-Verbindung ins mobile Internet hat? Und wie stelle ich die Anlagendaten über eine offene Schnittstelle unterschiedlichen Anwendern zur Verfügung?

Der Anwender möchte nur eins: Am Ende glücklich und zufrieden mit seiner Lösung produktiv arbeiten. Dass das Internet der Dinge der letzte Schrei ist, interessiert ihn nicht, solange dies nicht sicher gestellt ist.